Kinderspielplatzverein Alexanderhütte e. V.

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des Vereinsheims

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ca. 19 Uhr - 24 Uhr

Sonntags
Frühschoppen ca. 10 Uhr - 12 Uhr
Abends ca. 18 Uhr - 24 Uhr

Logo des Kinderspielplatzvereins
Liebe Freunde und Mitglieder des Kinderspielplatzvereins,

die Pandemie hat uns noch immer fest im Griff – die behördlichen Auflagen für Feste sind für uns einfach nicht umsetzbar. Deshalb sind wir gezwungen, unser für September geplantes

Oktoberfest

abzusagen. Wir bitten um Euer Verständnis und verbleiben mit besten Wünschen

Die Vorstandschaft des Kinderspielplatzvereins Alexanderhütte e. V.

Aktivitäten 2005

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Der Nikolaus kommt ins Hüttle

Bescherung der Kinder






"Wart ihr denn auch brav?"








Schau mal, was wir bekommen haben...!




Ja Falk, wo kommst du denn her ???




Bescherung der Damen



Fotos: Nancy Gerisch, Wolfgang Müller

"Advent, Advent, ein Lichtlein brennt"
Eine weihnachtliche Geschichte

von Volker Müller

Sonntag, 1. Advent, 10 Uhr
In dem beschaulichen Örtchen Alexanderhütte, tief im Frankenwald gelegen, lässt sich die Rentnerin Christel L. durch ihren Enkel Daniel R. 3 Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmerfensters installieren.
Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

10 Uhr 14
Beim Entleeren des Hausmülls beobachtet Oberzollmeister Manfred "Wastl" B. die provokative Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des 10-ärmigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster.
Stunden später erstrahlt das gesamte Örtchen im Glanz von 134 Fensterdekorationen.

19 Uhr 03
Im 3 Kilometer entfernten Kohlekraftwerk Kleintettau-Hammerbühl registriert der wachhabende Ingenieur Wolfgang M. irrtümlich einen Defekt der Strommessgeräte für den Bereich Alexanderhütte, ist aber zunächst arglos.

20 Uhr 17
Den Eheleuten Monika und Falk W. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens an das Drehstromnetz.
Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

20 Uhr 56
Der Diskothekenbesitzer Wolfgang V. sieht sich genötigt, seinerseits einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Dach seines Anwesens am Glasberg das Laserensemble Metropolis, das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40 Meter hohe Fassade des am anderen Talhang gelegenen Gemengehauses der Firma Tettauer Glas hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie unter beachtlicher Staubentwicklung einstürzt.

21 Uhr 30
Im Trubel der Weihnachtsfeier im Kohlekraftwerk Kleintettau-Hammerbühl verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.

21 Uhr 50
Der Kriegsveteran Herbert S. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs "Varta Volkssturm" den Stern von Bethlehem an die tief hängende Wolkendecke.

22 Uhr 12
Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Kleidung irrt verängstigt durch den Ort.
Zuvor war eine Boing 747 der Singapur Airlinies mit dem Ziel Sydney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt von Heiko L. gelandet.

22 Uhr 37
Das Astronautenehepaar Sabine und Michael "Mike" M. überträgt von Rande der Milchstraße Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel, die Experten im NASA-Kontrollzentrum sind ratlos.

22 Uhr 50
Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerks Kleintettau-Hammerbühl. Der gesamte Komplex mit seinen 23 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

23 Uhr 06
Im taghell erleuchteten Örtchen erwacht Modeschöpferin Bärbel R. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23 Uhr 12 betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

23 Uhr 12 und 14 Sekunden
In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Kronach bricht die Explosion des Kohlekraftwerkes Kleintettau-Hammerbühl wie Donnerhall.
Die gewaltige Druckwelle reißt einen Krater von über 2 km Durchmesser und bis zu 56 Metern Tiefe in den oberen Frankenwald.

Durch den stockfinsteren Ort Alexanderhütte stapfen irre, verwirrte Menschen, Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.



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